Ein Ja zum geplanten Jufa-Erlebnishotel

Der Entscheid für oder gegen das neue Hotel ist ein touristischer Grundsatzentscheid.

Schaffen wir es im obersten Toggenburg, im Aufenthaltstourismus (wieder) eine kritische Grösse zu erreichen? Eine Grösse nämlich, die auf allen Ebenen Wertschöpfung erzielt. Man muss sich die volkswirtschaftlichen Zusammenhänge klar vor Augen führen: Nur eine genügende Anzahl Gäste, die auch über mehrere Tage in unserem Dorf verweilen und bei uns konsumieren, vermag Wildhaus-Alt St. Johann attraktiv zu halten. Nur so können Restaurants, Detailhandel und Gewerbe florieren und unsere Gäste, die Einheimischen, aber auch die Zweitwohnungsbesitzer zufriedenstellen. Diese letzte Gruppe sollten wir speziell im Auge behalten: Wir wissen, dass ein sehr hoher Anteil des Steuersubstrats von Wildhaus-Alt St. Johann von den Zweitwohnungsbesitzern stammt. Gefällt es ihnen bei uns nicht mehr, so bleiben mit der Zeit nicht nur sie, sondern auch ihre beträchtlichen Steuern weg.

Wir befürworten als Bergbahnen Wildhaus einen mutigen Entscheid zu Gunsten des neuen Erlebnishotels. Wir sagen überzeugt Ja zu einer regionalen Vorwärtsstrategie und sind froh, dass der Gemeinderat so gute Partner gefunden hat. Hier die regional verankerte und finanzstarke ITW aus Balzers, wo man die Verantwortlichen persönlich kennt. Da die Jufa-Hotelkette, die nicht nur ein komplett neues, hochattraktives Angebot (insbesondere auch für die Nebensaisons!) ermöglicht, sondern zudem auch die Kraft im Vertrieb hat, das Toggenburg mit ganz neuen Gästen aus neuen Märkten zu «versorgen». Mit dem neuen Jufa-Hotel schaffen wir die Trendwende im Aufenthaltsbereich! Das Jufa-Erlebnishotel ist eine Brücke in die touristische Zukunft. Davon profitieren wir alle im oberen Toggenburg, die direkt oder indirekt vom Tourismus leben!