Der Faktencheck

Das Projekt Wildhaus 2.0 befindet sich in einer wichtigen Phase. Wir verspüren eine sehr positive Grundstimmung und erfahren viel Unterstützung. Selbstverständlich erreichen uns auch kritische Fragen, die wir gerne beantworten.

Mit den Kindern in die Zukunft
Ein klar definiertes Produkt, eine dezidierte Positionierung und eine eindeutige Kommunikation sind die Voraussetzungen für den künftigen Markterfolg unserer Unternehmung. Wir bauen auf unseren bekannten Stärken auf und entwickeln unsere Angebote gezielt und beharrlich weiter – zusammen mit unseren Partnern, namentlich der Schneesportschule, der Reka und Toggenburg Tourismus. Wildhaus 2.0 ist keine Revolution, sondern eine Evolution und baut auf dem touristischen Erbe des Tales auf. Wildhaus 2.0 ist ein Dienstleistungskonzept, welches auf einer zu erneuernden Infrastruktur basiert.

Sind nur noch Familien willkommen?
Nein, auch alle anderen Schneesportler sind und bleiben herzlich willkommen. Die klare Positionierung hilft jedoch, dass wir überhaupt im Markt wahrgenommen werden.

Gibt es ein Wettrüsten am Berg?
Nein, Qualität kommt vor Quantität. Wildhaus 2.0 bedeutet weniger Anlagen und weniger Transportkapazität. Vier Skilifte fallen weg, eine neue kindersichere 6er-Sesselbahn mit Wetterschutzhauben und ein Tellerlift kommen hinzu. Sowohl die addierte Transportkapazität als auch der in einem Tarifpool massgebliche sogenannte „Technische Wert“ sinken. Der Fokus liegt eindeutig auf Komfort und Sicherheit. Kurzum, Wildhaus 2.0 heisst: Die richtigen Anlagen am richtigen Ort.

Lohnt sich ein Neubau von Bahnen trotz prognostiziertem Klimawandel?
Wir meinen ja. Das oberste Toggenburg gilt selbst in den düstersten Klimaszenarien in den kommenden Jahrzehnten als relativ schneesicher. Dies hänge unter anderem damit zusammen, dass sich das Skigebiet an Nordhängen befinde und wegen seiner Lage am Alpenrand von grossen Niederschlagsmengen profitiere. Wildhaus 2.0 macht uns zudem im wahrsten Sinne des Wortes etwas unabhängiger vom Schnee: Die bodenunabhängige neue Sesselbahn braucht auf ihrer Achse im Gegensatz zu den Skiliften (Skilifttrassees) keinen Schnee und die technische Beschneiung der Pisten wird nach dem geplanten Investitionsschritt deutlich leistungsfähiger.

Wie profitiert die Region davon?
Die durch uns angesprochenen Zielgruppen (Familien, Gruppen und "First-Toucher") fühlen sich im Toggenburg seit jeher wohl. Mit Wildhaus 2.0 stärken wir die Destination direkt und indirekt, sind wichtige Impulsgeber für weitere Leistungsträger, das Gewerbe und den Detailhandel. Mit unseren 200 eigenen Betten bleiben wir dem Aufenthaltsgast eng verbunden und stehen sowohl für den Freizeit- als auch den wertschöpfungsstarken Aufenthaltstourismus ein.

Benötigt das Projekt öffentliche Gelder?
Ja, denn der Bergtourismus war auch in der Vergangenheit nur in den seltensten Fällen ein Renditegeschäft und ist es seit der Euro-Krise noch weniger. Dies hat der Bund erkannt und stellt in der Förderperiode 2016 – 2019 im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) den Kantonen zusätzliche 200 Mio. Franken zur Verfügung, im Total neu 325 Mio. Franken. 

Weitere Informationen zum Projekt Wildhaus 2.0 finden Sie hier.

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