Nein Danke!

23. August 2018: Der Finanzexperte mit Klartext

Unkonventionell, unangemessen, intransparent und wenig glaubwürdig: Warum das feindliche Übernahmeangebot vom Chäserrugg keine Aussicht auf Erfolg hat.

Thorsten Grimm von schweizeraktien.net  analysiert in seinem Blogbeitrag zum Jahresergebnis der Bergbahnen Wildhaus ebenfalls den Toggenburger «Bergbahnkrieg» und im Speziellen das feindliche Übernahmeangebot der Toggenburg Bergbahnen AG. Seine Beurteilung deckt sich mit der Einschätzung der Bergbahnen Wildhaus AG (BBW AG): Das «Angebot» an die Aktionäre der BBW AG ist unangemessen, intransparent und wenig glaubwürdig.

Herr Grimm nimmt in seinem Blogbeitrag keine eigentlichen Unternehmensbewertungen vor, setzt aber die ihm bekannten Zahlen in Relation zum publizierten Angebotspreis von CHF 25.00 je Wildhaus-Aktie. Mit Blick auf die Geschäftszahlen der BBW AG erachtet er das Angebot in jeder Hinsicht als unangemessen.

Eine einseitige Unternehmensbewertung, wie sie die Toggenburg Bergbahnen AG vornehme, habe letztendlich eher «folkloristischen» Charakter. Für ein glaubwürdiges Übernahmeangebot müsste der Bieter, sprich die Toggenburg Bergbahnen AG, eine Unternehmensbewertung für beide Unternehmen in Auftrag geben. Dies natürlich bei einem unabhängigen Gutachter und nicht mit einer einseitigen Preisvorstellung, die weder transparent noch nachvollziehbar sei.

Angeprangert wird auch das gewählte Vorgehen. Dieses könne in anderen Rechtsräumen vielleicht funktionieren, sollte aber in einem Rechtsstaat wie der Schweiz nicht zum Übernahmestandard bei geplanten Fusionen werden. Oder unverblümt ausgedrückt: Moralisch sehr fragwürdig und in einem Tal, wo man «miteinander harmonieren sollte», komplett deplatziert.

Wir empfehlen Ihnen das Studium dieses objektiv gehaltenen Beitrages. Unseren Aktionärinnen und Aktionären raten wir weiterhin davon ab, auf das Angebot zur Andienung der Wildhaus-Aktien einzutreten.

Wir glauben nicht, dass das von Herr Grimm als «hemdsärmlig» betitelte Vorgehen der Toggenburg Bergbahnen AG ein idealer Boden für eine prosperierende Zukunft ist. Transparenz schafft Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Vertrauen wiederum ist letztlich der Garant für den gemeinsamen Erfolg. Das ist beim intransparenten Geschäftsgebaren der Toggenburg Bergbahnen AG nicht gegeben.

Hier geht's zum ausführlichen Beitrag von schweizeraktien.net .

 

 

Medienkonferenz 8. Dezember 2017

Bergbahnen Wildhaus: Wie weiter?
An der heutigen Medienkonferenz thematisierten die Verantwortlichen der Bergbahnen Wildhaus AG das gemeinsame Winterticket, den Stand beim Projekt Wildhaus 2.0 sowie das feindliche Übernahmeangebot der Toggenburg Bergbahnen AG. Eine Bewertungsanalyse der Hochschule Luzern kommt dabei zum Schluss, dass das von den Chäserruggbahnen vorgeschlagene Austauschverhältnis der Aktien ökonomisch nicht zu rechtfertigen sei. Die Differenz zwischen dem Angebot der Chäserruggbahnen an die Wildhauser Aktionäre und dem objektiv errechneten Wertverhältnis ist sehr gross: Der Studienverfasser, Prof. Dr. Lütolf, kommt zum Schluss, dass die Aktien der Bergbahnen Wildhaus AG nicht etwa weniger, sondern deutlich mehr Wert sind als diejenigen der Chäserruggbahnen.

Die Bergbahnen Wildhaus befürworten, wie bereits mehrfach kommuniziert, einen Fusionsprozess auf Augenhöhe. Ein solcher wird von den Chäserruggbahnen jedoch kategorisch abgelehnt.

Die von der Regierung des Kantons St. Gallen blockierten Bundesgelder zwingen die Bergbahnen Wildhaus AG, die Realisation des Projekts Wildhaus 2.0 um ein Jahr zu verschieben. Die Aufrechterhaltung dieser Blockade ist für den Verwaltungsrat unverständlich, weil die beantragten 5 Millionen Franken eine eigentliche touristische Initialzündung darstellen. Mit den NRP-Geldern wird nicht nur ein direktes Gesamtinvestitionsvolumen von 15 Millionen Franken ausgelöst, sondern eine indirekte Wertschöpfung von 30 bis 40 Millionen Franken angestossen. «Für uns ist nur sehr schwer nachvollziehbar, dass der Regierungsrat dies nicht als Chance erkennt und die Gelder dementsprechend freigibt,» meint dazu Verwaltungsratspräsident Dr. Jakob Rhyner.

Der Verwaltungsrat bedauert den negativen Entscheid sehr und zitierte an der Medienkonferenz Prof. Dr. Christian Lässer von der HSG in St. Gallen. Es sei eine Stärke der Politik, wenn sie Entscheide korrigieren könne, meinte Lässer jüngst in der Ostschweiz am Sonntag zum gleichen Thema. Weil die durch den Kanton geforderten Bedingungen objektiv nicht erfüllbar sind, wurde für das Nein des Kantons eine beschwerdefähige Verfügung eingefordert.

Tarifverbund einfach erklärt
Ist der von den Chäserruggbahnen kritisierte Tarifverbund ein Buch mit sieben Siegeln? Ist das Modell ungerecht? Wie bei vergleichbaren Tarifverbünden werden auch im Toggenburg technische Anlagenwerte mit den Beförderungen, den sogenannten Frequenzen, multipliziert. Der daraus resultierende Umsatz bildet die Nachfrage je Transportanlage ab. Im Toggenburg weisen die Transport­anlagen von Unterwasser und Alt St. Johann kumuliert einen doppelt so hohen technischen Wert aus wie die Anlagen von Wildhaus. Ein Vergleich der Frequenzen zeigt allerdings, dass Wildhaus mit einem Drittel der Anlagenwerte deutlich mehr Gäste befördert als Unterwasser und Alt St. Johann zusammen. Die neu installierten Winteranlagen am Chäserrugg generieren demnach zu wenig Nach­frage und Ertrag. Das ist weder ein Problem des Tarifverbundes, noch können die fehlenden Einnahmen über eine feindliche Übernahme der Bergbahnen Wildhaus kompensiert werden. Der Topf würde damit nicht grösser.

Die von den Chäserruggbahnen im Poolvergleich kritisierte Sesselbahn Oberdorf-Gamsalp ist seit Jahr­zehnten die meistbenutzte Transportanlage im Skigebiet. «Dazu gibt es eine Erklärung,» meint Urs Gantenbein, Geschäftsführer der Wildhauser Bergbahnen: «Die Gamsalp steht erstens am richtigen Ort und ist zweitens ein attraktives Gesamtpaket mit Sesselbahn und drei topographisch attraktiven Pisten, wovon nicht weniger als zwei technisch beschneit sind.» Gleich viel wie in die Seilbahnanlage selber sei in den letzten Jahren nochmals in die Pisten und die Beschneiung investiert worden.

Aktienwertverhältnis zu Gunsten der Bergbahnen Wildhaus
Seit Mai 2017 wirbt Frau Mélanie Eppenberger, Verwaltungsratspräsidentin der Toggenburg Berg­bahnen AG, mit Inseraten und Flyern für eine feindliche Übernahme durch ihre Unternehmung. Sie offeriert den Aktionärinnen und Aktionären der Bergbahnen Wildhaus AG CHF 25.00 pro Namensaktie mit einem Nominalwert von CHF 200.00 oder einen Umtausch im Verhältnis von 10:1 (10 Aktien der Bergbahnen Wildhaus AG für eine Aktie der Toggenburg Bergbahnen AG). Frau Eppenberger verweist dabei auf eine interne Analyse, welche dieses Wertverhältnis definiert haben soll.

Die Bergbahnen Wildhaus lehnen diesen dreisten Übernahmeversuch zum Schutz ihrer Aktionärsfamilie ab und haben ihrerseits ein Gutachten bei Prof. Dr. Philipp Lütolf von der Hochschule in Luzern eingefordert. Professor Lütolf ist ein ausgewiesener Branchenexperte und erstellt regelmässig Publikationen über die Finanzsituation der Schweizer Bergbahnen. Bei seinem Gutachten vergleicht er über offen zugängliche Informationen den Ertrag, das Ergebnis und den Cashflow beider Unternehmungen. Eingeflossen sind ebenfalls eine Einschätzung der Zukunftsentwicklung und eine Gewichtung von Chancen und Risiken. Der Gutachter kommt zum Ergebnis, dass die Aktien der Wildhauser Bergbahnunternehmung nicht etwa weniger, sondern mehr wert sind als diejenigen der Chäserruggbahnen. Das potenzielle Aktienwertverhältnis betrage eineinhalb bis zwei Chäserrugg-Aktien für eine Aktie der Bergbahnen Wildhaus. Rolf Eggenberger, Verwaltungsrat der Bergbahnen Wildhaus AG, kommentiert das Ergebnis des Gutachters wie folgt: «Wenn der Aktienwert einer Wildhauser Aktie, wie von den Chäserruggbahnen fälschlicherweise kolportiert wird, nur 25 Franken betragen würde, so betrüge der Wert einer Chäserrugg-Aktie dementsprechend 14.70 Franken.» Bei den Risiken benennt Prof. Lütolf für Wildhaus die nur bescheidene Diversifikation ins Sommergeschäft und für Unterwasser die schwache Nachfrage auf den neuen Gondelbahnen sowie die knappe Liquidität aufgrund des sehr hohen Schuldendienstes.

Wildhaus 2.0 als Initialzündung für die ganze Region
Mit dem Projekt Wildhaus 2.0 setzen die Bergbahnen Wildhaus konsequent auf das Segment der Familien und Einsteiger. Mit dem Bau einer kindersicheren 6er-Sesselbahn und dem Ausbau der Beschneiungsanlage wird die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gesteigert. Bei der Ausarbeitung wurden alle relevanten Anspruchsgruppen miteinbezogen. Das Projekt erfährt eine breite Zustimmung weit über das Tal hinaus. Für die Finanzierung wurden beim Kanton Investitionshilfedarlehen im Umfang von 5 Millionen Franken beantragt. Die Kantonsregierung macht jedoch ihre Zusage von der Weiterführung des regionalen Wintertickets abhängig. Dasselbe Ticket, um das die Bergbahnen Wildhaus AG seit der einseitigen Aufkündigung durch die Chäserruggbahnen im Mai 2015 kämpft und das sie auch nach Ablauf der aktuellen Vereinbarung ab 2019 weiter führen will. Die mediale Aufkündigung des Wintertickets durch die Chäserruggbahnen für die Zeit nach der Wintersaison 2018/19 war der Regierung Grund genug für ein Nein zu den beantragten Investitionshilfegeldern aus Bern. Sie verlangt damit von der Bergbahnen Wildhaus AG etwas, das diese objektiv gar nicht erfüllen kann und folgt der «Logik» der Chäserruggbahnen, die Wildhaus 2.0 verhindern wollen. Folgerichtig wurde beim Kanton eine beschwerdefähige Verfügung eingefordert. «Die touristische Weiterentwicklung des obersten Toggenburgs im sehr anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld ist zu wichtig, als dass man da sozusagen im Lehnstuhl einfach nur zuschauen könnte», sagt dazu abschliessend Verwaltungsratspräsident Dr. Jakob Rhyner.

Auf den Punkt gebracht
Die Bergbahnen Wildhaus AG machte an der Medienkonferenz deutlich, dass sie weiterhin ein regionales Ticket im Winter sowie im Sommer den gemeinsamen Gästen anbieten will. Das feindliche Übernahmeangebot der Toggenburg Bergbahnen AG wird entschieden zurückgewiesen und ein Fusionsprozess auf Augenhöhe als gangbarer Weg beurteilt. Die im Tal mit über 2'000 Aktionären stark verankerte Bergbahnen Wildhaus AG möchte zudem nicht nur erfolgreiche Bergbahnen haben, sondern ein insgesamt prosperierendes Toggenburg mitentwickeln. Die beantragten NRP-Gelder sieht sie als Initialzündung dazu.

 

 

"Diese Kritik ist unhaltbar"

Die Toggenburger Bergbahnen übten jüngst heftige Kritik am Nachbarunternehmen in Wildhaus. Jack Rhyner, Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Wildhaus AG, weist die Anschuldigungen zurück.

Die Toggenburg Bergbahnen AG (TBB) und die Bergbahnen Wildhaus AG (BBW) wirtschaften in einem Tarifverbund. Im Geschäftsbericht kritisierte TBB-Präsidentin Mélanie Eppenberger, der Schlüssel, anhand dessen der Ertrag zwischen den beiden Gesellschaften aufgeteilt werde, sei unfair. Nun kontert Jack Rhyner, Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Wildhaus AG: 48,7 Prozent der Pooleinnahmen aus dem gemeinsamen Winterticket gehen an die BBW, folglich erhält die TBB 51,3 Prozent. Dies legt Rhyner offen. Im Interview nimmt er Stellung zu den weiteren Kritikpunkten seitens der TBB.

Jack Rhyner, was sagen Sie zur heftigen Kritik seitens Mélanie Eppenbergers im Geschäftsbericht der TBB?
Ich erachte diese Kritik als unhaltbar.

Ihnen wird vorgeworfen, die Bergbahnen Wildhaus AG würde ungerechtfertigt Poolumsätze abschöpfen?
Das Resultat aus dem Tarifverbund ist eine Folge der effektiven Gästenachfrage. Wir haben immer für unsere gemeinsamen Kunden gebaut und werden das auch mit unserem Projekt Wildhaus 2.0 zukünftig tun. Unsere Messlatte ist einzig und allein das Gästebedürfnis.

Konkret kritisierte Mélanie Eppenberger die Sesselbahn Oberdorf-Gamsalp...
Diese Sesselbahn erschliesst drei Pisten, wovon nicht weniger als zwei technisch beschneit sind. Sie ist somit für die Obertoggenburger Wintersportler die wichtigste sogenannte Beschäftigungsanlage im Gebiet. Erfolgreiche Wintersportbahnen in unserer Branche zeichnen sich ganz generell dadurch aus, dass sie topografisch interessante und zudem technisch beschneite Pisten erschliessen. Das «Runterkommen» auf beschneiten Pisten ist unterdessen wichtiger wie das «Hochkommen» mit den Bahnen.

Worauf genau basiert denn der Tarifpool?
Unser Pool basiert auf den technischen Werten, also dem Wert der investierten Anlagen multipliziert mit der Anzahl der damit beförderten Personen. Der Tarifpool bildet in der Folge die Nachfrage im Verhältnis zur Investition ab. Er wird in der gleichen oder einer ähnlichen Form in sämtlichen uns bekannten Wintersportgebieten im Alpenraum angewandt. Wenn man eine einfache Überschlagsrechnung macht, dann kommt man zwangsläufig zum Schluss, dass der aktuelle Poolverteiler so grundfalsch nicht sein kann: Wildhaus realisierte im vergangenen Winter 53,4% der Ersteintritte der Region. Wenn dabei am Schluss ein Poolanteil von 48,7% herausschaut, kann wohl von einer «Bevorteilung von Wildhaus» nicht die Rede sein.

Die Strategie und Bauten der Bergbahnen Wildhaus AG sollen laut Eppenberger darauf ausgerichtet sein, Frequenzen zu generieren und die Gäste möglichst schnell wieder an der Talstation zu haben.
Auch diese Behauptung ist falsch. Die Strategie der BBW ist darauf ausgerichtet, den Gästen echte und gute Freizeiterlebnisse zu bieten. Durchaus auch sportliche.

Also geben Sie zu, die Tempobolzerei zu fördern?
Das Gegenteil ist der Fall. Wildhaus 2.0 fokussiert sich auf Familien und Beginner. Zentrales Element davon ist die Beginnerpiste von der Freienalp bis ins Oberdorf, eine sehr einfache und langsame Piste. Zentral ist auch hier: die Frage des «Runterkommens».

Allgemein zweifelt Mélanie Eppenberger Ihre Investitionen und die Gebietsentwicklung an. Hat sie recht?
Diese Behauptungen sind mehr als nur widersprüchlich. Wie kann man von falschen Investitionen sprechen und uns gleichzeitig vorwerfen, dass unsere Anlagen für den Pool zu erfolgreich seien, also zu viele Gäste anziehen. Wir haben zu diesem Thema eine marktwirtschaftliche Haltung. Der Wurm muss bekanntlich dem Fisch schmecken und nicht dem Fischer. Ein gutes, stimmiges Angebot erzeugt die betriebswirtschaftlich notwendige Nachfrage.

Sie zweifelt ja sogar das unabhängige wirtschaftliche Fortkommen der Bergbahnen Wildhaus AG an...
Ich würde empfehlen, die beiden Geschäftsberichte genau zu lesen und zuweilen etwas selbstkritischer zu sein.

Quelle: St. Galler Tagblatt, 3. November 2017

 

 

Feindlicher Übernahmeversuch der Toggenburg Bergbahnen AG

Mit grossem Erstaunen und Befremden haben wir über ein Zeitungsinserat im Toggenburger Tagblatt erfahren, dass die Toggenburg Bergbahnen AG (TBB) unseren Aktionären ein Übernahmeangebot unterbreitet. Die TBB bietet für den Kauf einer Aktie der Bergbahnen Wildhaus AG (BBW) geradezu lächerliche CHF 25.00 in bar oder eine Umtauschmöglichkeit im Verhältnis 10:1 an (10 Aktien der Bergbahnen Wildhaus AG für eine Aktie der Toggenburg Bergbahnen AG). Der Nominalwert der Wildhauser Aktie beträgt bekanntlich CHF 200.00. Wir erachten diesen feindlichen Übernahmeversuch als sehr überheblich und inakzeptabel. Mit dem vorliegenden Angebot könnte sich die TBB für den Preis eines Pistenfahrzeugs (CHF 400‘000!) die Mehrheit an unserem Unternehmen sichern, hätte damit automatisch Zugriff auf unsere flüssigen Mittel, könnte nach Belieben schalten und walten und somit auch ihre «Mehrbesseren»-Strategie übers gesamte obere Toggenburg ausbreiten.

Wir sind ein kerngesundes Unternehmen
Die Bergbahnen Wildhaus AG ist mit einer ausgezeichneten Bilanzstruktur gesund und stabil unterwegs und erzielt Winter für Winter deutlich über 50 % der Ersteintritte der Region. Wir sind weder Übernahmekandidat noch „der kleine Bruder“. Bei Beschaffungswerten der Anlagen von CHF 53,3 Mio. beträgt der Buchwert nach konsequenten Abschreibungen noch CHF 10,6 Mio. Die langfristigen Schulden belaufen sich auf CHF 3,5 Mio., was weniger als das Doppelte des durchschnittlich erarbeiteten Betriebsergebnisses von CHF 1,78 Mio. ausmacht. Die Liquidität ist hervorragend und liegt aktuell bei über CHF 3 Mio. Mit diesen Kennzahlen liegt die Unternehmung im vordersten Drittel der Schweizer Bergbahnbranche. Der Ausblick auf den kommenden Geschäftsabschluss 2016/17 fällt ebenfalls positiv aus.

Entwicklung der Steuerwerte
Zahlen lassen sich bekanntlich auf viele Arten interpretieren. Wir verweisen deshalb an die wohl unbestechlichste Stelle im Kanton, die St. Galler Steuerbehörde (vgl. Kursliste ). Der Steuerwert der TBB-Aktie (Nominalwert CHF 250.00) verringerte sich im Zeitraum von 2013 bis 2016 von CHF 175.00 auf CHF 100.00, wogegen die Aktie der Bergbahnen Wildhaus AG (Nominalwert CHF 200.00) über die Jahre einen stabilen Wert von CHF 200.00 aufweist. Damit beträgt der kapitalisierte Steuerwert der TBB bei einem Aktienkapital von CHF 21 Mio. in der Folge CHF 8,4 Mio. und bei der BBW bei einem Aktienkapital von CHF 6,34 Mio. somit CHF 6,34 Mio. Diese Zahlen zeigen die Relation vom Steuerwert zum einbezahlten Aktienkapital und verdeutlichen zudem, dass das Angebot der TBB «total neben den Schuhen liegt». 

Mit Herz und Verstand
Wertvoller Tourismus drückt sich nach unserem Empfinden nicht nur in Zahlen aus, sondern bedeutet vor allem auch Wertschätzung, Respekt und Vertrauen untereinander. Erst dann kann unseres Erachtens im wahrsten Sinne des Wortes von wertschöpfendem Tourismus gesprochen werden. Nach nunmehr 25-jähriger Tätigkeit im Toggenburger Tourismus sind wir nach wie vor der Meinung, dass man für einen langfristig erfolgreichen Tourismus das Angebot zusammen mit den Menschen, die dort leben, entwickeln muss.

Wir verkehren mit den Einheimischen, den Zweitwohnungsbesitzern, den Gästen, den Aktionären, den Lieferanten und den Behörden auf Augenhöhe. Das war seit jeher unsere Devise und wird es immer bleiben. Alle diese Werte haben wir im Zukunftsprojekt Wildhaus 2.0 verpackt. Dieses Projekt wollen wir mit Herzblut vorantreiben, wollen mit unseren neuen Angeboten Menschen berühren und Kinder glücklich machen.

Dass uns das seit vielen Jahren gelungen ist, zeigen unsere Zahlen. Aus einem damals nahezu konkursiten Unternehmen in den 90er-Jahren ist eine gesunde, gefreute Bergbahnunternehmung geworden, die mit ihrem Geld haushälterisch umgeht. Weit über CHF 30 Mio. wurden in die Angebote investiert und die Dienstleistungen laufend optimiert. Eine Unternehmungsstrategie mit Herz und Verstand.

Wir empfehlen Ihnen, nicht auf das Angebot der Toggenburg Bergbahnen AG hereinzufallen und dieses abzulehnen. Wir bitten Sie, bei einem allfällig später von der TBB nachgebesserten Angebot ebenfalls standhaft zu bleiben und der Rattenfängerei nicht zu erliegen.

Wir sind überzeugt, die momentanen Wirren mit Ihnen zu meistern und weiterhin als intakte BBW-Familie die Schönheiten im Obertoggenburg geniessen zu dürfen.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Kontakt

Bergbahnen Wildhaus AG
Vordere Schwendistrasse 23
CH-9658 Wildhaus

Tel. +41 71 998 50 50
bergbahnen@dont-want-spam.wildhaus.ch 

 

 

Pressespiegel

23. August 2018 auf schweizeraktien.net
"Kein Frieden im Toggenburger Bergbahnenkrieg in Sicht" 

11. Juli 2018 im WundO
"Die Hoffnungen schwinden" 

16. Mai 2018 im St. Galler Tagblatt
Das Toggenburg spricht sich aus 

9. Dezember 2017 im St. Galler Tagblatt
"Wir werden weiterkämpfen" 

30. November 2017 in der Toggenburger Zeitung
Wir diskutieren über das Falsche 

26. November 2017 in der Ostschweiz am Sonntag
Machtlos im Bergbahnenstreit 

21. November im WundO
Fusion auf Augenhöhe nicht möglich 

14. November 2017 im WundO

Nur Transparenz schafft Vertraunen 

9. November 2017 im WundO
Toggenburger Bergbahnen halten Druck aufrecht 

4. November 2017 im WundO
Unhaltbare Vorwürfe aus Unterwasser 

5. August 2017 im St. Galler Tagblatt
Risse durch die heile Bergwelt  

22. Juni 2017 im St. Galler Tagblatt
Die verletzte Seele von Wildhaus  

17. Juni 2017  im WundO
Jetzt-erst-recht-Stimmung 

13. Juni 2017 im Toggenburger Tagblatt
Leserbrief von Christoph Rickli zum Bahnübernahmeangebot 

10. Juni 2017 im St. Galler Tagblatt
Greifen Sie ein, Herr Damann!  

10. Juni 2017 im WundO
Leserbrief von Josef Dudli zum Übernahmeangebot an die Aktionäre  

8. Juni 2017 im Blick
Der frechste Übernahmeversuch der Schweiz 

8. Juni 2017 im WundO
Melanie Eppenberger nimmt Stellung  

7. Juni 2017 im WundO
Wir werden auf keinen Fall verkaufen 

4. Juni 2017 in der Ostschweiz am Sonntag
Überraschende Kampfansage